Die Monsterfamilie wächst...
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Donnerstag, 4. September 2014
Monsterparade Teil 2
Dienstag, 2. September 2014
Monsterparade Teil 1
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Samstag, 30. August 2014
Monsterzwischenstand
Die ersten 6 Monster sind geschafft. Es fehlen noch die Wackelaugen (kommen hoffentlich nächste Woche) und jemand der sie zunäht....
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Monstermanufaktur
| Rosie, das Traum- Monsterchen der wilden Biene |
Was bewegt ein ausgewiesenes Murmeltier, wie mich Samstags um 7:00Uhr aufzustehen...und das auch noch freiwillig?
Ein Versprechen:
10 Monster warten darauf geboren zu werden. Letzte Woche war nicht ganz so verlaufen, wie wir uns das gewünscht hätten und so ist heute die letzte Gelegenheit ohne Zeitdruck Monster zu erschaffen.
als erstes wären da die Träume der Kinder, gebannt mit bunten Stiften auf Papier:
Daraus mussten erstmal nähbare Schnittmuster entstehen:
Nach zwei Stunden morgendlicher Schnippelarbeit sieht das Ganze dann so aus:
Nach einem kleinen Morgenimbiss geht es dann ans zusammennähen. Mit etwas Glück sind die ersten 10 Monster fertig, bevor wir heute Nachmittag die wilde Biene wieder abholen.
Hach irgendwie macht es schon Spaß!
dabei fällt mir ein, wir brauchen unbedingt noch einen 1000Zahn!...Aber wie näht man unsichtbare Freunde???? Ich werde wohl die wilde Biene fragen müssen. Möglicherweise ist 1000Zahn ja auch un-näh-bar....
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Mittwoch, 27. August 2014
Es monstert im Hause 1000Zahn
der kleine Sohn unserer besten Freunde hatte Geburtstag. Da ich nicht das 186837246279-Millionste Auto schenken wollte, war ich ziemlich in der Zwickmühle.
Bis ich im Nähforum ein Monsterchen entdeckte. Das Aprilkind hat die Idee gehabt und verkauft netterweise außer der Anleitung auch gleich noch ein Sorglos-Paket mit allem Material dazu. Also hat mich mal wieder der Schrumpf gepackt und ich habe bestellt…
Die Wilde Biene war natürlich auch hellauf begeistert und suchte fleißig mit Augen, Brauen und Gesichtsteile aus. Auch beim Ausschneiden der Fitzeldinger ist ein hochmotiviertes Kind eine unglaubliche Hilfe;-)
Meistens schaut er freundlich…
aber manchmal ist er monstermäßig bockig. Eben genau so wie sein neues Herrchen.
Jedenfalls nahm das Tobi-Monsterchen Formen an und in der wilden Biene reifte der Wunsch nach einem eigenem Monster…in Rosa---versteht sich.
Natürlich gab es auch gleich die passende Zeichnung, wie IHR Monster nun aussehen sollte.
Und da ich gerade im Näh-wahn war, habe ich das gemalte Monster als Mini-Filz-Monster genäht. "Rosie" musste sofort mit in die Kita und zum Drachenbootfestival und uberall mit hin. Natürlich mit dem Hinweis, dass die wilde Biene Rosie selbst gemalt und Mama das Monster dann genäht hat....
Und weil ich ja Herausforderungen liebe, habe ich nun hier 16 Bilder aus Bienchens Kita-Gruppe. (Naja eigentlich erst 10, 6 fehlen noch) Jedes Kind soll genau sein gemaltes Monster bekommen. Manche Monster werden recht einfach, aber es gibt auch echte Herausforderungen. Schaun wir mal, ob ich das bis zum Schulanfang fertig bekomme.
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Dienstag, 15. Juli 2014
Der Schrank...
Auf dem Dachboden meiner Oma stand ein alter Bauernschrank. Für mich als Kind immer wunderschön, geheimnisvoll und irgendwie ein klein wenig unheimlich...so groß, dunkel und mächtig. Für meinen Vater ein Möbelstück, das viel zu viel Platz wegnimmt und für meine Oma? Ich denke mal ein Erinnerungsstück.
Irgendwann begab es sich, dass auf dem Dachboden ein Bad entstehen sollte und da stand ebendieser Schrank im weg. Etwa zur gleichen Zeit bezog ich meine erste eigene Wohnung und hatte noch keine Möbel. Der Schrank wurde fein säuberlich abgebaut und ins neue Heim transportiert. Dort versuchte ich ihn abzubeizen...ohne Erfolg. Der Alte Firnis zeigte sich unbeeindruckt. So habe ich ihn kurzerhand mit heller Möbelfolie "verschönert". So war er nicht mehr ganz so dunkel und mächtig.
Es ist wirklich ein Wunderwerk der Handwerkskunst. Innen riesig, absolut dicht und wahnsinnig schnell auf-und abzubauen.
Beim nächsten Umzug passte der Schrank leider nicht in die Dachgeschosswohnung. So lag er etliche Jahre in Einzelteilen verpackt im Keller.
Irgendwann erwachte er zu neuem Leben, als Stoffschrank im Vorratskeller.--..Armer Schrank. Noch immer hatte ich die Idee ihn EINES Tages zu restaurieren nicht aufgegeben.
Mein Göttergatte hat ihn letztes Jahr vorm Hochwasser gerettet und wieder steht er in Einzelteilen hier herum.
Allerding gibt es nun einen gewaltigen Unterschied. Ich habe eine Werkstatt und Möglichkeiten draußen zu schleifen. Nach etwa 5 Stunden schleifen und unzähligen Schleifblättern hatte ich die erste Tür mehr schlecht als recht vom alten Firnis befreit. (Wie schon erwähnt, herkömmlicher Abbeize widerstand er ja hartnäckig)Den Gedanken, den Schrank komplett bis aufs Holz abzuschleifen und nur schön zu lassieren verwarf ich nun wieder...
Gestern nun der nächste Versuch. Irgendwie hatte der Schreiner auf die Seitenwände soviel Firnis aufgetragen, dass schon nach wenigen Quadratzentimetern schleifen, mein Schleifer total verklebt war. So kam ich nicht weiter. Außerdem fühlte sich die Oberfläche echt klebrig an....Was tun?
Einer Eingebung folgend versuchte ich es mit Glasreiniger und Akkupads. Eigentlich wollte ich nur die klebrige Oberfläche abwaschen. Aber siehe da! Der Firnis löste sich! Die dicken Schichten ließen sich verhältnismäßig einfach ab schrubben! Wer hätte das gedacht. Seifenlauge, Alkohol und Stahlwolle sind des Rätsels Lösung. In nur 2 Stunden war eine Seitenwand und die Hälfte der nächsten Tür freigelegt...und was soll ich sagen? Ich denke wieder darüber nach, das gute Stück nur hell zu lasieren, da ich die Holzmaserung so gern mag. Noch 2-3 Nachmittage und der Gute Alte Schrank kann endlich im Nähzimmer für Ordnung sorgen. Denn da passt all das rein, was jetzt noch in wildem Kistendurcheinander draußen im Weg steht. Hach ich freu mich!
Kleiner Nachtrag:
Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass Mein Schrank mit "Bierlack" gestaltet ist, der vermutlich mit Leinöl versiegelt wurde. Dem Chemiker in mir ist nun klar, warum meine Mischung aus Glasreiniger und Seifenlauge so gut wirkt...
Da hat der Schreiner doch tatsächlich mit Bierlasur eine Holzmaserung aufgemalt. Ich hatte mich schon gewundert, warum die, die unter dem Lach zum Vorschein kommt anders aussieht, als vorher.
Irgendwann begab es sich, dass auf dem Dachboden ein Bad entstehen sollte und da stand ebendieser Schrank im weg. Etwa zur gleichen Zeit bezog ich meine erste eigene Wohnung und hatte noch keine Möbel. Der Schrank wurde fein säuberlich abgebaut und ins neue Heim transportiert. Dort versuchte ich ihn abzubeizen...ohne Erfolg. Der Alte Firnis zeigte sich unbeeindruckt. So habe ich ihn kurzerhand mit heller Möbelfolie "verschönert". So war er nicht mehr ganz so dunkel und mächtig.
Es ist wirklich ein Wunderwerk der Handwerkskunst. Innen riesig, absolut dicht und wahnsinnig schnell auf-und abzubauen.
Beim nächsten Umzug passte der Schrank leider nicht in die Dachgeschosswohnung. So lag er etliche Jahre in Einzelteilen verpackt im Keller.
Irgendwann erwachte er zu neuem Leben, als Stoffschrank im Vorratskeller.--..Armer Schrank. Noch immer hatte ich die Idee ihn EINES Tages zu restaurieren nicht aufgegeben.
Mein Göttergatte hat ihn letztes Jahr vorm Hochwasser gerettet und wieder steht er in Einzelteilen hier herum.
Allerding gibt es nun einen gewaltigen Unterschied. Ich habe eine Werkstatt und Möglichkeiten draußen zu schleifen. Nach etwa 5 Stunden schleifen und unzähligen Schleifblättern hatte ich die erste Tür mehr schlecht als recht vom alten Firnis befreit. (Wie schon erwähnt, herkömmlicher Abbeize widerstand er ja hartnäckig)Den Gedanken, den Schrank komplett bis aufs Holz abzuschleifen und nur schön zu lassieren verwarf ich nun wieder...
Gestern nun der nächste Versuch. Irgendwie hatte der Schreiner auf die Seitenwände soviel Firnis aufgetragen, dass schon nach wenigen Quadratzentimetern schleifen, mein Schleifer total verklebt war. So kam ich nicht weiter. Außerdem fühlte sich die Oberfläche echt klebrig an....Was tun?
Einer Eingebung folgend versuchte ich es mit Glasreiniger und Akkupads. Eigentlich wollte ich nur die klebrige Oberfläche abwaschen. Aber siehe da! Der Firnis löste sich! Die dicken Schichten ließen sich verhältnismäßig einfach ab schrubben! Wer hätte das gedacht. Seifenlauge, Alkohol und Stahlwolle sind des Rätsels Lösung. In nur 2 Stunden war eine Seitenwand und die Hälfte der nächsten Tür freigelegt...und was soll ich sagen? Ich denke wieder darüber nach, das gute Stück nur hell zu lasieren, da ich die Holzmaserung so gern mag. Noch 2-3 Nachmittage und der Gute Alte Schrank kann endlich im Nähzimmer für Ordnung sorgen. Denn da passt all das rein, was jetzt noch in wildem Kistendurcheinander draußen im Weg steht. Hach ich freu mich!
Kleiner Nachtrag:
Mittlerweile habe ich herausgefunden, dass Mein Schrank mit "Bierlack" gestaltet ist, der vermutlich mit Leinöl versiegelt wurde. Dem Chemiker in mir ist nun klar, warum meine Mischung aus Glasreiniger und Seifenlauge so gut wirkt...
Da hat der Schreiner doch tatsächlich mit Bierlasur eine Holzmaserung aufgemalt. Ich hatte mich schon gewundert, warum die, die unter dem Lach zum Vorschein kommt anders aussieht, als vorher.
Montag, 14. Juli 2014
Sommerwein
Da ich ja "Kopf wie Sieb" habe, muss ich aufschreiben.
Und zwar, wie wir unseren Sauerkirschwein angesetzt haben:
Wenn er etwas wird, machen wir es wieder so, wenn er nix wird, wissen wir dann wie man es nicht macht;-)
Außer dem Zucker (der ist ja abgepackt), sind alles "Pi-Mal-Daumen-Angaben"
6 kg Zucker
8 l Wasser
18 kg Sauerkirschen
15 ml Antigel
10 g Hefenährsalz
10g Kultur Reinzuchthefe
Die Kirschen wurden gleich ohne Stiele gepflückt. Sie lassen sich leicht maischen und quetschen, kleine Mengen sogar mit den Händen, wobei man beide Hände mit den Früchten gegeneinanderdrückt. (Wegen möglicher Spritzer in einem Eimer oder Topf).
Wir hatten allerdings keine kleinen Mengen, daher ging es hier recht traditionell zu:
Der Wirbelwind kam in die Badewanne um erstmal wirklich sauber zu sein...Danach begann der Spaß.Mit wachsender Begeisterung durfte sie nämlich im Kirscheimer nach Herzenslust herumtrampeln bis darin nur noch Matschepampe war und ihre Beine kirschrot leuchteten.
Die wenigen noch heilen Kirschen habe ich dann allerdings doch per Hand zerdrückt.
Nach dem Quetschen muss die Maische mit dem Antigel versetzt werden, um die Pektinstoffe abzubauen. (sagt das Internet, und so hab ich das auch getan) Die Maische habe ich dann einfach durch unser Nudelsieb gegossen und den ablaufenden Saft mit der Hefe und dem Zucker angesetzt. Der Pressrückstand wurde mit etwas kaltem Wassers in einem Gärtopf gepackt (Der Topf gehörte zum Inventar des Hauses). Auch hier habe ich Zucker, Hefe und aus Sicherheitsgründen auf 10 l Ansatz 1 g Kaliumpyrosulfit zugesetzt.
Das Abpressen erfolgt nach 5 bis 8 Tagen, also am nächsten Wochenende. Danach kommt alles in meinen großen Weinballon (Im Moment stehen 5 kleine hier herum) und blubbert hoffentlich mehrere Wochen munter vor sich hin.
Drückt mal die Daumen, dass das klappt.
Und zwar, wie wir unseren Sauerkirschwein angesetzt haben:
Wenn er etwas wird, machen wir es wieder so, wenn er nix wird, wissen wir dann wie man es nicht macht;-)
Außer dem Zucker (der ist ja abgepackt), sind alles "Pi-Mal-Daumen-Angaben"
6 kg Zucker
8 l Wasser
18 kg Sauerkirschen
15 ml Antigel
10 g Hefenährsalz
10g Kultur Reinzuchthefe
Die Kirschen wurden gleich ohne Stiele gepflückt. Sie lassen sich leicht maischen und quetschen, kleine Mengen sogar mit den Händen, wobei man beide Hände mit den Früchten gegeneinanderdrückt. (Wegen möglicher Spritzer in einem Eimer oder Topf).
Wir hatten allerdings keine kleinen Mengen, daher ging es hier recht traditionell zu:
Der Wirbelwind kam in die Badewanne um erstmal wirklich sauber zu sein...Danach begann der Spaß.Mit wachsender Begeisterung durfte sie nämlich im Kirscheimer nach Herzenslust herumtrampeln bis darin nur noch Matschepampe war und ihre Beine kirschrot leuchteten.
Die wenigen noch heilen Kirschen habe ich dann allerdings doch per Hand zerdrückt.
Nach dem Quetschen muss die Maische mit dem Antigel versetzt werden, um die Pektinstoffe abzubauen. (sagt das Internet, und so hab ich das auch getan) Die Maische habe ich dann einfach durch unser Nudelsieb gegossen und den ablaufenden Saft mit der Hefe und dem Zucker angesetzt. Der Pressrückstand wurde mit etwas kaltem Wassers in einem Gärtopf gepackt (Der Topf gehörte zum Inventar des Hauses). Auch hier habe ich Zucker, Hefe und aus Sicherheitsgründen auf 10 l Ansatz 1 g Kaliumpyrosulfit zugesetzt.
Das Abpressen erfolgt nach 5 bis 8 Tagen, also am nächsten Wochenende. Danach kommt alles in meinen großen Weinballon (Im Moment stehen 5 kleine hier herum) und blubbert hoffentlich mehrere Wochen munter vor sich hin.
Drückt mal die Daumen, dass das klappt.
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