Heute ist ein seltsamer Tag. Feiertag-zum Glück, aber nicht für den Brummbären. Der muss als einziger der Familie zum Vatertag arbeiten, der Arme.
Nachdem Letzte Woche ausgiebig der neue Pool in Beschlag genommen wurde ist es heute eisig. Nur 8°c und ein alles durchdringender Nieselregen. Der wird aber auch dringend gebraucht, denn während der Rest Deutschlands im Regen stöhnte, war es hier furztrocken...insofern finde ich den Regen toll.
Also mein Göttergatte musst heute Morgen raus und ich? Ja ich durfte mich nochmal umdrehen und wachte 4! Stunden später mit einer dicken Erkältung und einem Kopf, wie ein ausgestopfter Kürbis auf. Zum Glück habe ich ja gaaaanz liebe Kinder, die Mama nicht stören wollten (Könnte natürlich auch daran liegen, dass ich morgens keinen Fernseher dulde...und solange ich schlafe, kann ich ja nicht meckern. Nach dem Aufstehen sah ich wohl zu fürchten aus und klang auch so...das Träumerli machte sich auf den weg um mir im Garten den besten Heilkräutertee aller Zeiten zu pflücken...er hilft auch schon!
Jedenfalls ist es kalt, nicht nur draußen auch im Haus. Ich machte mich auf die Suche in meinem Kleiderschrank etwas kuscheliges und bequemes zu finden. Leider sind die meisten Sachen wohl eingelaufen, oder meinem spätpupertären Wachstumsschub zum Opfer gefallen, jedenfalls ist Kuschelich und Bequem gerade schlecht zu finden.
Aber da lag sie! gaaanz unten. Lucille. Eigentlich genäht, um ein Lieblingsteil zu werden, aber. Naja was herauskam war ein Sack. Auch neuerliches Anprobieren brachte nur einen unvorteilhaften Sack zu Tage. Nicht wirklich das, was meine Laune heben könnte!
Aber immerhin wurde mein Tatendurst geweckt. Die Kinder spielten und ich hatte vor kurzem 13m schwarze Bündchenware erstanden...da könnte man doch....
Beherzt griff ich zur Schere und schnitt "Lucille" entzwei. Zwischen beide Teile einen schwarzen Bündchenstreifen...Ovi sei Dank, dauerte das keine 3 Minuten...anprobieren...Unter der Brust saß sie nun, das Wohlstandbäuchlein war auch kaschiert aber oben herum....Immernoch Sack! Mist.
Noch eimal beherzt zur Schere gegriffen. Lieblingspulli aufgelegt und den typischen Lucille-Kragen abgeschnitten. Bündchen ran---und?...äh ja, die Naht war außen! so ein Sch.....!!!!
Trotzdem anprobiert und Oh Wunder! Eigentlich sieht die Naht Außen sogar richtig gut aus! Das bleibt nun so, Basta! Damit alles noch besser sitzt, kamen noch Ärmelbündchen ran, diemal absichtlich mit der Naht nach außen und der Missglückte Rollsaum wurde auch noch durch eine weiße Ovi-Naht ersetzt.
Alles in allem eine Sache von 20 Minuten. Dafür musste Lucille mehr als ein Jahr im Schrank rumdümpeln!
Nun sieht sie gut aus...finde ich und Bequem und kuschelich ist sie auch. Meine Kopfschmerzen sind fast weg und der Schnupfen hat sich dank Träumerlis Tee auch erstmal zurückgezogen. Der Tag darf also weitergehn!
Das Bild hat Träumerli in seinem Zimmer gemacht. Daher das kreative Chaos.
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Donnerstag, 29. Mai 2014
Donnerstag, 15. Mai 2014
Träumerlis Ausflug
Lange schon wollte ich diese fantastischen Bilder posten, aber das Wetter war einfach zu schön dafür! Also hier sind sie, die Bilder von Träumerlis Ausflug in die Sächsische Schweiz:
Sonntag, 11. Mai 2014
Kleiner Blick ins zukünftige Näh-Reich...
Das ist die Seite, die schon ganz gut aussieht. Wofür alte Küchenschränke doch gut sind. Mittlerweile bin ich echt froh, dass wir die Küche nicht "losgeworden" sind.
Tja und das ist die andere Seite des Raumes. In einer Immobilienanzeige würde wohl stehen: Geräumiges Domizil mit viel Platz zur Entfaltung. Na dann, packen wir es an!
Wer ganz genau hinschaut sieht ihn, den REGENBOGEN direkt über unserem Haus.
Wenn das kein Glück bringt, dann weiß ich auch nicht.
Mädchengeheimnisse Teil 2
Eine echt schwere Woche liegt hinter uns.
Der geheime Sandkasten verlangte nach einer Füllung und da oh Wunder genau zur rechten Zeit der Spielsand im Angebot warm musste ich einfach zugreifen.
Dank mathematischer Höchstleistungen hatte ich schnell heraus...300kg Sand sollten fürs erste reichen.
Nun hat der Groschenmarkt nur ausrangierte Konsum-Einkaufswagen. Da passen nie und nimmer 12 Säcke Sand, 6 Geranien und weiteres Kleinzeugs rein..., also was tun?
In den letzten 10 Jahren habe ich gelernt, dass es doch manchmal recht praktisch ist, die kleine hilflose Frau zu spielen. Also packte ich kurz entschlossen erstmal 3 Säcke ein und beschloss an der Kasse nachzufragen, wie ich den Rest herausbekomme. In dem Moment sprach mich ein netter reifer Herr in Buddelflink-Hose an. "Na mei Mädelchen, das kannste doch unmöglich schieben. Wieviel brachste denne?" "Ähhh, 12 Säcke?" " Dann packen mer mal schön die dreie hier wieder aus, und ich geb dir die dann hintenrum raus. Sag einfach an der Kasse Bescheid..."
Jaaa so einfach war das. Einfach mit dem Auto von hinten an die kalte Küche, dann zu zweit flugs alles ins Auto (das verdächtig tief in den Federn hing) und ab nach Hause.
Da der Brummbär sicher einen Herzinfarkt bekommen hätte, wenn er sein Auto dermaßen hängen sehen hätte, begann ich auch sofort mit dem Ausladen. Er kam dann auch erst zwei Säcke vor Schluss raus. "Ich hätte doch ausladen geholfen!!!" ....nach einem Blick um die Ecke..." Das hattest du aber nicht alles in meinem armen Auto!" ÄÄÄÄÄHHHH nö, hab ich alles hergetragen;-))
Einen Tag später hatte der Brummbär mir Zement zum Mauern des Sandkastens besorgt und ich bemerkte schnell, dass es sehr wohl einen Unterschied zwischen 25kg Sandsack und 30kg Mörtelsack gibt. Die 30 kg waren viiiieeeel schwerer...aber Stolz muss sein, sie sind auch noch zu bewältigen.
In der nächsten halben Stunde hatte sowohl unser Nachbar, als auch ich mit der wilden Biene viel Spaß. Wir Mädels beim Mauern, und der Nachbar beim Zuhören, da die Wilde Biene natürlich alles genau wissen wollte und auch alles kommentierte.
(Warum gräbst du eine Rinne? Warum machen wir die Steine nass? Wie kann denn DIE MOTSCHEPAPPE hart werden? Kommen die Käfer wieder raus, wenn wir eine Mauer drumrum bauen?...usw, usw.)
Am nächsten Tag war das Mäuerchen fest und stabil. Höchste Zeit aus dem Sandkasten auch wirklich einen zu machen.
Kaum von Arbeit zu Hause machte ich mich frisch und Motiviert ans Werk. Etwa 30 m und eine Brücke trennten die Sandsäcke von ihrer jetzigen Wirkungsstätte.
Die ersten 4 Säcke trug ich locker flockig und frohen Mutes auf der rechten Schulter zum Sandkasten. Die nächsten 4 nicht mehr ganz so locker flockig und deutlich lauterem Schnaufen auf der rechten Schulter. Blieben noch 4 Stück, welche ich beim besten Willen nicht mehr bis auf die Schultern bekam. Aber Aufgeben ist was für Schlappschwänze und Weicheier. Und da ich bekanntlich beides nicht besitze, beschloss ich die letzten 4 Säcke ergonomisch günstig vor dem Bauch zu tragen. Ging nicht gut, aber ging.
Die Belohnung für die Plackerei ließ nicht lange auf sich warten. Mit lautem Jubel stürzte sich die Wilde Biene in den Sandkasten, bug Bananenkuchen und Plinsen und war rundum glücklich.
Meiner einer hat aus der Sache trotzdem was gelernt. Mit 300 kg Sand kann eine kleine zarte Frau ganz schnell auf Zeitreise gehen. Eben noch Mitte 30 alt, ist man innerhalb eines halben Nachmittags mindestens 95 Jahre alt. So Schlimm, dass Frau sich nichteinmal mehr allein ausziehen kann...
Der geheime Sandkasten verlangte nach einer Füllung und da oh Wunder genau zur rechten Zeit der Spielsand im Angebot warm musste ich einfach zugreifen.
Dank mathematischer Höchstleistungen hatte ich schnell heraus...300kg Sand sollten fürs erste reichen.
Nun hat der Groschenmarkt nur ausrangierte Konsum-Einkaufswagen. Da passen nie und nimmer 12 Säcke Sand, 6 Geranien und weiteres Kleinzeugs rein..., also was tun?
In den letzten 10 Jahren habe ich gelernt, dass es doch manchmal recht praktisch ist, die kleine hilflose Frau zu spielen. Also packte ich kurz entschlossen erstmal 3 Säcke ein und beschloss an der Kasse nachzufragen, wie ich den Rest herausbekomme. In dem Moment sprach mich ein netter reifer Herr in Buddelflink-Hose an. "Na mei Mädelchen, das kannste doch unmöglich schieben. Wieviel brachste denne?" "Ähhh, 12 Säcke?" " Dann packen mer mal schön die dreie hier wieder aus, und ich geb dir die dann hintenrum raus. Sag einfach an der Kasse Bescheid..."
Jaaa so einfach war das. Einfach mit dem Auto von hinten an die kalte Küche, dann zu zweit flugs alles ins Auto (das verdächtig tief in den Federn hing) und ab nach Hause.
Da der Brummbär sicher einen Herzinfarkt bekommen hätte, wenn er sein Auto dermaßen hängen sehen hätte, begann ich auch sofort mit dem Ausladen. Er kam dann auch erst zwei Säcke vor Schluss raus. "Ich hätte doch ausladen geholfen!!!" ....nach einem Blick um die Ecke..." Das hattest du aber nicht alles in meinem armen Auto!" ÄÄÄÄÄHHHH nö, hab ich alles hergetragen;-))
Einen Tag später hatte der Brummbär mir Zement zum Mauern des Sandkastens besorgt und ich bemerkte schnell, dass es sehr wohl einen Unterschied zwischen 25kg Sandsack und 30kg Mörtelsack gibt. Die 30 kg waren viiiieeeel schwerer...aber Stolz muss sein, sie sind auch noch zu bewältigen.
In der nächsten halben Stunde hatte sowohl unser Nachbar, als auch ich mit der wilden Biene viel Spaß. Wir Mädels beim Mauern, und der Nachbar beim Zuhören, da die Wilde Biene natürlich alles genau wissen wollte und auch alles kommentierte.
(Warum gräbst du eine Rinne? Warum machen wir die Steine nass? Wie kann denn DIE MOTSCHEPAPPE hart werden? Kommen die Käfer wieder raus, wenn wir eine Mauer drumrum bauen?...usw, usw.)
Am nächsten Tag war das Mäuerchen fest und stabil. Höchste Zeit aus dem Sandkasten auch wirklich einen zu machen.
Kaum von Arbeit zu Hause machte ich mich frisch und Motiviert ans Werk. Etwa 30 m und eine Brücke trennten die Sandsäcke von ihrer jetzigen Wirkungsstätte.
Die ersten 4 Säcke trug ich locker flockig und frohen Mutes auf der rechten Schulter zum Sandkasten. Die nächsten 4 nicht mehr ganz so locker flockig und deutlich lauterem Schnaufen auf der rechten Schulter. Blieben noch 4 Stück, welche ich beim besten Willen nicht mehr bis auf die Schultern bekam. Aber Aufgeben ist was für Schlappschwänze und Weicheier. Und da ich bekanntlich beides nicht besitze, beschloss ich die letzten 4 Säcke ergonomisch günstig vor dem Bauch zu tragen. Ging nicht gut, aber ging.
Die Belohnung für die Plackerei ließ nicht lange auf sich warten. Mit lautem Jubel stürzte sich die Wilde Biene in den Sandkasten, bug Bananenkuchen und Plinsen und war rundum glücklich.
Meiner einer hat aus der Sache trotzdem was gelernt. Mit 300 kg Sand kann eine kleine zarte Frau ganz schnell auf Zeitreise gehen. Eben noch Mitte 30 alt, ist man innerhalb eines halben Nachmittags mindestens 95 Jahre alt. So Schlimm, dass Frau sich nichteinmal mehr allein ausziehen kann...
Dienstag, 6. Mai 2014
"Mädchengeheimnisse"
Die wilde Biene hat zur Zeit gerne Geheimnisse, aber nur mit Mama, weil es ja "Mädchengeheimnisse" sind. Nachdem sie nun glücklich mit ihrer Schaukel ist....ihr JUCH-HUUUUUUUUUUU!!!!! tönt noch immer durch den Garten....wünscht sie sich noch einen "geheimen Sandkasten". Hinter dem Teich ganz in der hintersten Ecke unseres Gartens befindet sich eine verwunschene Nische. Efeu rankt sich an Zaun und Bäumen, ein kleiner Wasserfall plätschert....genau dahin soll der geheime Sandkasten! Und bitteschön, mit Kochplatte!!! Mit dem Hauskauf haben wir ja so allerlei Baumaterial-Reste erstanden. Seit Wochen sortiert die 1000-Zahn-Mutter im Kopf eben diese Reste immer wieder um, damit daraus vielleicht ein ganz passabler Sandkasten werden kann. Nun endlich ging es los. Natürlich fehlt mal wieder das Vorher-Foto von der totalen Wildnis, aber das Nacher Zwischendrin-Bild kann sich schonmal sehen lassen.
Auch so kann Recycling aussehen. Ich bin ein ganz kleines bischen stolz auf mich.... Nun fehlt nur noch Unkrautvlies und natürlich ganz viel Sand. Das zweite Mädchengeheimnis wird mein Nähzimmer. Ein ganz klein wenig hat sich getan. Ihr dürft mal "lunschen":
Wandverkleidung mit Verlegeplatten vom Mietzen-Opa, sonnengelbe Möbelfolie (garniert mit vielen nicht-ganz-jugendfreien Schimpfwörtern beim aufziehen). Vorn sieht man ein kleines Podest, damit ich beim Nähen keine kalten Füße bekomme. Der Unterschrank stammt aus unserer alten Küche. Die Arbeitsplatte hat auch der Mietzen-IOpa besorgt, die Tischbeine sind vom Möbel-Schweden und genausoviel höhenverstellbar, dass es das Podest ausgleicht. Ganz langsam wird es. Dann kann ich hier wieder zaubern. Es juckt schon in den Fingern...
Auch so kann Recycling aussehen. Ich bin ein ganz kleines bischen stolz auf mich.... Nun fehlt nur noch Unkrautvlies und natürlich ganz viel Sand. Das zweite Mädchengeheimnis wird mein Nähzimmer. Ein ganz klein wenig hat sich getan. Ihr dürft mal "lunschen":
Wandverkleidung mit Verlegeplatten vom Mietzen-Opa, sonnengelbe Möbelfolie (garniert mit vielen nicht-ganz-jugendfreien Schimpfwörtern beim aufziehen). Vorn sieht man ein kleines Podest, damit ich beim Nähen keine kalten Füße bekomme. Der Unterschrank stammt aus unserer alten Küche. Die Arbeitsplatte hat auch der Mietzen-IOpa besorgt, die Tischbeine sind vom Möbel-Schweden und genausoviel höhenverstellbar, dass es das Podest ausgleicht. Ganz langsam wird es. Dann kann ich hier wieder zaubern. Es juckt schon in den Fingern...
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Sandkasten
Sonntag, 13. April 2014
Fotosafarie ala wilde Biene...was passert, wenn eine wilde Biene mit dem Foto spielt...
...jetzt bin ich glücklich!....
Das war der Ausruf der wilden Biene als sie ihre Schaukel einweihen durfte.
Sie hat fleißig mitgeholfen, vom Streichen des Holzes, bis zum Zusammenschrauben und Dinge heranschleppen. Immerhin weiß sie nun, dass auch Schrauben eine Mutter haben;-)
Sie hat fleißig mitgeholfen, vom Streichen des Holzes, bis zum Zusammenschrauben und Dinge heranschleppen. Immerhin weiß sie nun, dass auch Schrauben eine Mutter haben;-)
| Sonnengelb sollte es werden |
| Fein sortiert ist halb gebaut... |
| Fleißig unter vollstem Körpereinsatz noch zusammenschrauben |
| Jipiiiiiieeeeee!!!! |
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