Eine echt schwere Woche liegt hinter uns.
Der geheime Sandkasten verlangte nach einer Füllung und da oh Wunder genau zur rechten Zeit der Spielsand im Angebot warm musste ich einfach zugreifen.
Dank mathematischer Höchstleistungen hatte ich schnell heraus...300kg Sand sollten fürs erste reichen.
Nun hat der Groschenmarkt nur ausrangierte Konsum-Einkaufswagen. Da passen nie und nimmer 12 Säcke Sand, 6 Geranien und weiteres Kleinzeugs rein..., also was tun?
In den letzten 10 Jahren habe ich gelernt, dass es doch manchmal recht praktisch ist, die kleine hilflose Frau zu spielen. Also packte ich kurz entschlossen erstmal 3 Säcke ein und beschloss an der Kasse nachzufragen, wie ich den Rest herausbekomme. In dem Moment sprach mich ein netter reifer Herr in Buddelflink-Hose an. "Na mei Mädelchen, das kannste doch unmöglich schieben. Wieviel brachste denne?" "Ähhh, 12 Säcke?" " Dann packen mer mal schön die dreie hier wieder aus, und ich geb dir die dann hintenrum raus. Sag einfach an der Kasse Bescheid..."
Jaaa so einfach war das. Einfach mit dem Auto von hinten an die kalte Küche, dann zu zweit flugs alles ins Auto (das verdächtig tief in den Federn hing) und ab nach Hause.
Da der Brummbär sicher einen Herzinfarkt bekommen hätte, wenn er sein Auto dermaßen hängen sehen hätte, begann ich auch sofort mit dem Ausladen. Er kam dann auch erst zwei Säcke vor Schluss raus. "Ich hätte doch ausladen geholfen!!!" ....nach einem Blick um die Ecke..." Das hattest du aber nicht alles in meinem armen Auto!" ÄÄÄÄÄHHHH nö, hab ich alles hergetragen;-))
Einen Tag später hatte der Brummbär mir Zement zum Mauern des Sandkastens besorgt und ich bemerkte schnell, dass es sehr wohl einen Unterschied zwischen 25kg Sandsack und 30kg Mörtelsack gibt. Die 30 kg waren viiiieeeel schwerer...aber Stolz muss sein, sie sind auch noch zu bewältigen.
In der nächsten halben Stunde hatte sowohl unser Nachbar, als auch ich mit der wilden Biene viel Spaß. Wir Mädels beim Mauern, und der Nachbar beim Zuhören, da die Wilde Biene natürlich alles genau wissen wollte und auch alles kommentierte.
(Warum gräbst du eine Rinne? Warum machen wir die Steine nass? Wie kann denn DIE MOTSCHEPAPPE hart werden? Kommen die Käfer wieder raus, wenn wir eine Mauer drumrum bauen?...usw, usw.)
Am nächsten Tag war das Mäuerchen fest und stabil. Höchste Zeit aus dem Sandkasten auch wirklich einen zu machen.
Kaum von Arbeit zu Hause machte ich mich frisch und Motiviert ans Werk. Etwa 30 m und eine Brücke trennten die Sandsäcke von ihrer jetzigen Wirkungsstätte.
Die ersten 4 Säcke trug ich locker flockig und frohen Mutes auf der rechten Schulter zum Sandkasten. Die nächsten 4 nicht mehr ganz so locker flockig und deutlich lauterem Schnaufen auf der rechten Schulter. Blieben noch 4 Stück, welche ich beim besten Willen nicht mehr bis auf die Schultern bekam. Aber Aufgeben ist was für Schlappschwänze und Weicheier. Und da ich bekanntlich beides nicht besitze, beschloss ich die letzten 4 Säcke ergonomisch günstig vor dem Bauch zu tragen. Ging nicht gut, aber ging.
Die Belohnung für die Plackerei ließ nicht lange auf sich warten. Mit lautem Jubel stürzte sich die Wilde Biene in den Sandkasten, bug Bananenkuchen und Plinsen und war rundum glücklich.
Meiner einer hat aus der Sache trotzdem was gelernt. Mit 300 kg Sand kann eine kleine zarte Frau ganz schnell auf Zeitreise gehen. Eben noch Mitte 30 alt, ist man innerhalb eines halben Nachmittags mindestens 95 Jahre alt. So Schlimm, dass Frau sich nichteinmal mehr allein ausziehen kann...
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Sonntag, 11. Mai 2014
Dienstag, 6. Mai 2014
"Mädchengeheimnisse"
Die wilde Biene hat zur Zeit gerne Geheimnisse, aber nur mit Mama, weil es ja "Mädchengeheimnisse" sind. Nachdem sie nun glücklich mit ihrer Schaukel ist....ihr JUCH-HUUUUUUUUUUU!!!!! tönt noch immer durch den Garten....wünscht sie sich noch einen "geheimen Sandkasten". Hinter dem Teich ganz in der hintersten Ecke unseres Gartens befindet sich eine verwunschene Nische. Efeu rankt sich an Zaun und Bäumen, ein kleiner Wasserfall plätschert....genau dahin soll der geheime Sandkasten! Und bitteschön, mit Kochplatte!!! Mit dem Hauskauf haben wir ja so allerlei Baumaterial-Reste erstanden. Seit Wochen sortiert die 1000-Zahn-Mutter im Kopf eben diese Reste immer wieder um, damit daraus vielleicht ein ganz passabler Sandkasten werden kann. Nun endlich ging es los. Natürlich fehlt mal wieder das Vorher-Foto von der totalen Wildnis, aber das Nacher Zwischendrin-Bild kann sich schonmal sehen lassen.
Auch so kann Recycling aussehen. Ich bin ein ganz kleines bischen stolz auf mich.... Nun fehlt nur noch Unkrautvlies und natürlich ganz viel Sand. Das zweite Mädchengeheimnis wird mein Nähzimmer. Ein ganz klein wenig hat sich getan. Ihr dürft mal "lunschen":
Wandverkleidung mit Verlegeplatten vom Mietzen-Opa, sonnengelbe Möbelfolie (garniert mit vielen nicht-ganz-jugendfreien Schimpfwörtern beim aufziehen). Vorn sieht man ein kleines Podest, damit ich beim Nähen keine kalten Füße bekomme. Der Unterschrank stammt aus unserer alten Küche. Die Arbeitsplatte hat auch der Mietzen-IOpa besorgt, die Tischbeine sind vom Möbel-Schweden und genausoviel höhenverstellbar, dass es das Podest ausgleicht. Ganz langsam wird es. Dann kann ich hier wieder zaubern. Es juckt schon in den Fingern...
Auch so kann Recycling aussehen. Ich bin ein ganz kleines bischen stolz auf mich.... Nun fehlt nur noch Unkrautvlies und natürlich ganz viel Sand. Das zweite Mädchengeheimnis wird mein Nähzimmer. Ein ganz klein wenig hat sich getan. Ihr dürft mal "lunschen":
Wandverkleidung mit Verlegeplatten vom Mietzen-Opa, sonnengelbe Möbelfolie (garniert mit vielen nicht-ganz-jugendfreien Schimpfwörtern beim aufziehen). Vorn sieht man ein kleines Podest, damit ich beim Nähen keine kalten Füße bekomme. Der Unterschrank stammt aus unserer alten Küche. Die Arbeitsplatte hat auch der Mietzen-IOpa besorgt, die Tischbeine sind vom Möbel-Schweden und genausoviel höhenverstellbar, dass es das Podest ausgleicht. Ganz langsam wird es. Dann kann ich hier wieder zaubern. Es juckt schon in den Fingern...
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Sonntag, 13. April 2014
Fotosafarie ala wilde Biene...was passert, wenn eine wilde Biene mit dem Foto spielt...
...jetzt bin ich glücklich!....
Das war der Ausruf der wilden Biene als sie ihre Schaukel einweihen durfte.
Sie hat fleißig mitgeholfen, vom Streichen des Holzes, bis zum Zusammenschrauben und Dinge heranschleppen. Immerhin weiß sie nun, dass auch Schrauben eine Mutter haben;-)
Sie hat fleißig mitgeholfen, vom Streichen des Holzes, bis zum Zusammenschrauben und Dinge heranschleppen. Immerhin weiß sie nun, dass auch Schrauben eine Mutter haben;-)
| Sonnengelb sollte es werden |
| Fein sortiert ist halb gebaut... |
| Fleißig unter vollstem Körpereinsatz noch zusammenschrauben |
| Jipiiiiiieeeeee!!!! |
Montag, 7. April 2014
Es grünt so ...bunt...
Es ist schon unglaublich, wie der Frühling den Garten Stück für Stück verzaubert. So wie auf dem linken Bild sah es vor gerade ma 8 Wochen aus und nun entsteht ganz sacht ein Blütenmeer. jeden Tag ein bischen mehr.
| Ehrenpreis am Igelhaus |
| Aus jeder Ritze drängt das Leben |
| die ersten Fresien recken kühn ihre Spitzen |
| Naaaa, wer sieht es??? |
Sonntag, 16. März 2014
Regenbogenmütze gegen graues Wetter.
Wenn schon das Wetter grau ist, muss wenigstens der Regenbogen auf den Kopf.
Eine für die Wilde Biene und eine für die Tante zum Geburtstag:

Habt einen schönen Sonntag!
Euer 1000Zahn
Eine für die Wilde Biene und eine für die Tante zum Geburtstag:

Habt einen schönen Sonntag!
Euer 1000Zahn
Sonntag, 9. März 2014
30000 Liter...
...Etwa soviel Wasser passt in unseren Gartenteich.
Weil das Wetter so lockte und der Teich irgendwie einer Kloake glich (die Vorbesitzerin hatte aus gesundheitlichen Gründen schon seit jahren nix dran gemacht) machten wir uns gestern daran, den Teich zu reinigen. Nur wohin mit soviel Wasser?
Nunja, sämtliche Reservoirs sind nun gefüllt, Garten und Bäume reichlichst gewässert, und eine "Sickergrube" fand sich zum Glück auch noch. Am Ende des Samstags hatten wir die kleine Hälfte des Teiches sauber. Zur Belohnung haben wir angegrillt. Hach richtig schön wars.
Der schwierige Teil folgte heute. Schließlich mussten irgendwie die Fische aus dem schlammigen großen Teich umgesiedelt werden und dann waren da noch an die fünf Kubikmeter dünnflüssiger, übelriechender Schlamm....
Der Brummbär ächzte, schnaufte, wühlte und schleppte, aber nach fünf Stunden war es tatsächlich geschafft.
In unserem Teich tummeln sich nun die Fische, ein dicker Frosch und ein Teichmolch im frischen klaren Wasser.
Wir genossen heißen Apfelstrudel mit Vanille-Eis auf der Terasse am Gartenteich und alles war wunderbar.
Nur den Schlammduft bekommen wir irgendwie nicht los. Trotz duschen und Badewanne. Aber es hat sich echt gelohnt.
Schön wars, dieses Wochenende. Schön und anstrengend.
Weil das Wetter so lockte und der Teich irgendwie einer Kloake glich (die Vorbesitzerin hatte aus gesundheitlichen Gründen schon seit jahren nix dran gemacht) machten wir uns gestern daran, den Teich zu reinigen. Nur wohin mit soviel Wasser?
Nunja, sämtliche Reservoirs sind nun gefüllt, Garten und Bäume reichlichst gewässert, und eine "Sickergrube" fand sich zum Glück auch noch. Am Ende des Samstags hatten wir die kleine Hälfte des Teiches sauber. Zur Belohnung haben wir angegrillt. Hach richtig schön wars.
Der schwierige Teil folgte heute. Schließlich mussten irgendwie die Fische aus dem schlammigen großen Teich umgesiedelt werden und dann waren da noch an die fünf Kubikmeter dünnflüssiger, übelriechender Schlamm....
Der Brummbär ächzte, schnaufte, wühlte und schleppte, aber nach fünf Stunden war es tatsächlich geschafft.
In unserem Teich tummeln sich nun die Fische, ein dicker Frosch und ein Teichmolch im frischen klaren Wasser.
Wir genossen heißen Apfelstrudel mit Vanille-Eis auf der Terasse am Gartenteich und alles war wunderbar.
Nur den Schlammduft bekommen wir irgendwie nicht los. Trotz duschen und Badewanne. Aber es hat sich echt gelohnt.
Schön wars, dieses Wochenende. Schön und anstrengend.
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